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Island (29.08.2012 - 06.09.2012)

Faszination Island

 

August/September 2012

 

in zusammen Arbeit mit DER Erlebnisreisen.

 

Island – das sagenumwobene beeindruckende Naturwunder.

Vulkane und Fjorde, Wiesen und Wüsten, heiße Quellen und Wasserfälle bestimmen die unendliche Vielfalt der isländischen Landschaft.

 

1. Tag: Deutschland – Keflavik - Reykjavik

Linienflug von Frankfurt nach Kevlavik. Empfang durch die örtliche Reiseleitung am Flughafen und Transfer zum Hotel in Reykjavik. Dort wohnen wir 7 Nächte.

 

2. Tag: Thingvellir – Gullfoss – Geysir  

Fahrt durch das Hochtemperatur – Gebiet Nesjavellirin den interesanten Nationalpark Thingvellir. An der Spalte Almannagja ist zu beobachten, wie sich die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte auseinander bewegen. Nächstes Ziel ist das Geysirgebiet im Tal Haukadalur, wo der „Geysir“ der Namensgeber aller Sprinquellen der Welt, meist ruht, aber die kleinereSpringquelle Strokkur regelmäßig eine Wasserfontäne in den Himmel Schießt. Anschließend sehen wir den Gullfoss Wasserfall. Über Hverager und den Bergpass Hellishei geht es zurück nach Reykjavik.

 

3. Tag: Reykjavik

Bei einer Stadtführung erleben wir die Isländische Hauptstadt. In keiner anderen Hauptstadt mischt sich kosmopolitisches Flair mit provinziellem Inselcharme.Wir betrachten das neue Rathaus und endecken das Parlamentsgebäude. Zum Abschluß besuchen wir die „ Perle“ einen Aussichtspunkt am Stadtrand mit 360° Rundblick über Reykjavik. Nachmittag zur freien Verfügung.

 

4. Tag: Südküstenabenteuer

Fahrt über den Bergpass südöstlich von Reykjavik zur Südküste Islands. Die Route geht bis zur Südspitze der Insel nach Vik. Unterwegs werden die beiden Wasserfälle Skogafoss und Seljalandsfoss, sowie die Landspitze Dyrholaey angefahren. Dyrholaey ist ein Vogelschutzgebiet, wo tausende von Vögeln ihre Nistplätze haben. (während der Brutzeit und bei schlechten Straßen- und Wetterverhältnissen gesperrt, alternativ wird der Küstenabschnitt Reynisfjara besucht) Zum Abschluiß ein Spaziergang am schwarzen Sandstrand.

 

5. Tag: Blaue Lagune

Heute besuchen wir das einmalige Naturphänomen der blauen Lagune. Eine Mischung aus blaugrünen Algen und hellem Kiesschlamm erklärt ihren Namen. Bis zu 43° heißes Wasser, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird, lädt zu einem  entspannenden Bad ein. Nachmittags Freizeit.

 

 

6. Tag: Borgarfjödur – Lavawasserfälle 

Heute machen wir eine wunderschöne Fahrt um den malerischen Walfjord herum, dem früheren Zentrum der Isländischen Walfangindustrie.  Weiter geht es zu dem Schauplatz zahlreicher isländischer Sagen, nach Borgarfjördur. Wir gelangen nach Reykholt, wo der Edda-Dichter Snorri Sturluson im 12. Jahrhundert lebte und besuchen Europas ergiebigste Heißwasserquelle „Deildartunguhver“. Weiterfahrt zu den bildschönen Lavawasserfällen Hraunfossar. Rückfahrt durch den großen Fjord-Tunnel vom Walfjord.

 

7. Tag: Das Tal Thorsmörk  

Das Tal des Gottes Thor zählt zu den Favoriten aller Islandkenner. Dieses besonders schöne Gebiet liegt umgeben von drei Gletschern und weist durch die geschützte Lage eine unglaublich vielfältige Vegetation auf, unter anderem Birkenwälder. Schon die Fahrt mit dem geländegängigen Bus ist ein Abenteuer, da unterwegs mehrere Kletscherflüsse durchfurtet werden müssen. Im Tal besteht die Möglichkeit zum Wandern. Wanderschuhe empfohlen!

  

8. Tag: Reykjavik – Deutschland

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland

 

Nicht eingeschlossen: Trinkgelder und Getränke * persönliche Ausgaben *

 

Hotel: Sieben Übernachtungen im Mittelklasse Hotel mit Frühstück.

 

Schutzimpfungen: Offiziell sind zur Zeit keine Impfungen vorgeschrieben.

 

Reisepapiere:

Deutsche Staatsbürger benötigen einen Reisepass oder Ausweiss, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss.

 

Reisepreis:  ab 1366,- Euro p. Person im DZ,     Aufpreis Einzelzimmer 220,- Euro

 

Kostenlose Platzreservierung bis 28.Februar 2012

 

Mindestteilnehmer  15 Personen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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USA im Land der Filmstars (29.10.2011 - 13.11.2011)

USA Reise 29.10. bis 13.11.2011

Im Land der Filmstars, Spieler und Abenteurer

in zusammen Arbeit mit DER/Tour und Meiers Weltreisen.

Unsere Rundreise führt uns in den eindrucksvollsten Teil des weiten Westens der USA. Wir genießen die wilde Schönheit der Pazifikküste auf dem Weg von Los Angeles nach San Francisco. Nach dem phantastischen Yosemite Nationalpark kommen wir in die Glitzerwelt von Las Vegas - Welthauptstadt in Sachen Glücksspiel und Unterhaltung. Neben dem Grand Canyon, dem Monument Valley, dem Death Valley überzeugen auch der Bryce Canyon und der Zion Nationalpark mit faszinierender Schönheit, die uns unvergleichliche Momente eines wunderbaren Naturerlebnisses bieten.

Reiseverlauf:

1. Tag: Deutschland - Los Angeles Flug vom gebuchten Flughafen via Frankfurt/M. oder München bzw. ab Frankfurt/M. oder München nach Los Angeles. Nach unserer Ankunft werden wir von unserer deutschsprechenden Reiseleitung begrüßt und zum Hotel begleitet. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. 1 Nacht.

2. Tag: Los Angeles - Santa Barbara - San Simeon Wir verlassen am Morgen Los Angeles und fahren nach Santa Barbara. Bei unserem Aufenthalt haben wir Gelegenheit zu einem Spaziergang an der Strandpromenade. 1 Nacht in San Simeon. Ca. 380 km

3. Tag: San Simeon - Carmel - Monterey - San Francisco Auf der Südseite der Monterey-Halbinsel liegt das malerische Künstlerstädtchen Carmel. Wir finden hier zahlreiche Galerien und Geschäfte, die zum Bummeln einladen. Wegen der vielen landschaftlichen Reize lohnt die Fahrt über den pittoresken 17-Mile-Drive entlang der Pazifikküste. Ferner kommt man an schönen Stränden, einsamen Felsen und Aussichtspunkten wie z. B. „The Lone Cypress" vorbei. Wir können die Luxusvillen, Golfplätze, Robben und Seemöwen bewundern. Nach einem Aufenthalt in Monterey fahren wir weiter nach San Francisco. 2 Nächte. Ca. 420 km

4. Tag: San Francisco, Stadtrundfahrt - Hafenrundfahrt Heute lernen wir San Francisco, die viertgrößte Stadt Kaliforniens, bei einer Stadtrundfahrt kennen. San Francisco zieht durch seine einzigartige landschaftliche Lage an einer grandiosen Bucht, seine kosmopolitische Atmosphäre und die Erinnerungen an vergangene Zeiten, wie z. B. die Cable Cars, jedes Jahr viele Touristen an. Sehenswürdigkeiten wie Union Square, die Twin Peaks, Golden Gate Park, Golden Gate Bridge und Fisherman ´s Wharf stehen auf dem Programm. Nachmittags Hafenrundfahrt

5. Tag: San Francisco - Yosemite - Fresno Diese Etappe führt uns zu einem weiteren Höhepunkt der Reise, dem 1890 gegründeten Yosemite Nationalpark. Hier lassen wir uns von diesem 3.000 qkm großen Naturpark mit riesigen Felswänden, Wäldern, Wiesen und Wasserfällen verzaubern. Bewundern können wir die riesigen Granitfelsen El Capitan und Halfdome. Dazwischen liegen klare Seen, schäumende Wasserfälle und Wälder aus Silberfichten. Am Abend erreichen wir Fresno, wo wir übernachten werden. 1 Nacht. Ca. 575 km

6. Tag: Fresno - Death Valley Wir fahren heute zum Death Valley, eine über 800.000 Hektar große Wüste mit dem tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre. Die eindrucksvollen Szenerien dieser geologisch vielgestaltigen Wüstenlandschaft mit ihren wundersamen Felseinöden und Sanddünen bergen unerwartet viele Quellen sowie ein reiches Tier- und Pflanzenleben. 1 Nacht. Ca. 510 km

7. Tag: Death Valley - Mesquite - Zion Park Weiterfahrt durchs Death Valley, an Las Vegas vorbei nach Mesquite in Nevada. Das kleine Städtchen liegt mitten in der Wüste, direkt an der Grenze zu Arizona gelegen mit einigen Casinos und Golfplätzen. Übernachtung im Zion Park. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. 1 Nacht. Ca. 390 km

8. Tag: Mesquite - Zion NP - Bryce Canyon - Kanab Wir sind im 598 qkm großen Zion Nationalpark im Südwesten des US Bundesstaates Utah. Die Schlucht, ein Werk des Virgin River, ist rund 800 m tief und etwa genauso breit. Zu beiden Seiten der den Fluss begleitenden Parkstraße befinden sich Felstürme, Monolithen, Bergmassive und Seitencanyons, deren Wände die unterschiedlichsten Farbschattierungen aufweisen. An mehreren Abschnitten der Straße laden verschiedene Aussichtsplätze zu einem Stopp ein. Der Bryce Canyon ist sicher eine der größten natürlichen Sehenswürdigkeiten Nordamerikas, auch wenn sein Name eigentlich unzutreffend ist. Es handelt sich nämlich nicht um einen Canyon, sondern um eine Ansammlung natürlicher, halbbogenförmiger Aushöhlungen in einem Steilhang. Bryce ist ein großes Amphitheater. Durch immer weiter fortschreitende Verwitterung weicht der Plateaurand um etwa ein Drittel Inch (knapp 1 cm) pro Jahr zurück. Die bizarren Säulen, Türme und Brücken aus Kalk- und Sandstein schimmern durch die Licht und Schatteneinwirkung in rot, gelb, braun und lila. Weiterfahrt nach Kanab, wo wir heute übernachten werden. 1 Nacht. Ca. 440 km

9.Tag: Kanab - Monument Valley - Cameron Die heutige Etappe Ihrer Reise führt uns via Page und dem Glen Canyon Damm zum Monument Valley. Monument Valley ist eine etwa 2.600 qkm große, bezaubernde Landschaft im Nordosten Arizonas und Südosten Utahs. Das Tor im Süden ist Kayenta, Arizona. Bekannt wurde das Monument Valley auch durch die verschiedenen Wildwestfilme, die hier gedreht wurden (z. B. „Kit Carson", „Stagecoach", „Das war der Wilde Westen"). Fakultativ (Preis auf Anfrage): Monument Valley 4x4 Tour: Mit dem Allradfahrzeug fahren Sie über den 17 Meilen langen Scenic Drive. Es handelt sich um eine unbefestigte und holprige Sandpiste, die nahe an die bekanntesten grandiosen Tafelberge und Monumente heranführt. Auch kann man die hier traditionelle Behausung, den Hogan, sehen und fotografieren, aber nur mit Erlaubnis und obligatorischem Trinkgeld der Navajos. 1 Nacht. Ca. 580 km

10. Tag: Cameron - Grand Canyon - Williams Der Grand Canyon ist wohl eine der gewaltigsten Naturschönheiten dieser Erde. Dieses gigantische Werk des Colorado Rivers ist mit seinen gewaltigen Bergmassen und kilometerlangen Schluchten ein Naturwunder, dessen imposante Schönheit unbeschreiblich ist. Wir spazieren am Südrand entlang, von wo aus wir einen atemberaubenden Blick auf den etwa 1.000 m tief fließenden Colorado River haben. Vielleicht entscheiden wir uns an einem fakultativen Hubschrauberflug teilzunehmen. Über den Grand Canyon zu fliegen ist ein eindrucksvolles Erlebnis! Nach dem Grand Canyon Aufenthalt fahren wir weiter nach Williams. 1 Nacht. Ca. 210 km

11. Tag: Williams - Las Vegas Am Nachmittag werden wir Las Vegas erreichen, die Metropole des Glitzers, der Unterhaltung und des Glückspiels und gleichzeitig größtes Vergnügungszentrum der Vereinigten Staaten. Revuebühnen, Nachtlokale, Bars, Spielcasinos mit den „einarmigen Banditen" beherrschen das Bild. In der Stadt, die nie schläft, sind viele der internationalen und weltbekannten Künstler zu Gast. Lassen wir uns von dem Glitzern der vielen Reklamewände und Dekorationen der verschiedenen Hotels berauschen. 2 Nächte. Ca. 420 km

12. Tag: Las Vegas, Tag zur freien Verfügung Wir haben Zeit die Vielzahl der Hotels mit ihren Casinos zu erkunden. Abends haben wir die Möglichkeit, eine Show zu besuchen. oder „Las Vegas by Nigth" in einer ca. 4,5 Std langen Nachttour zu erleben. ( Aufpreis 45.- Euro )

13. Tag: Las Vegas - Los Angeles Nach dem Frühstück fahren wir in unseren Ausgangsort zurück. Wenn wir Los Angeles erreicht haben lernen wir diese Stadt bei einer Stadtrundfahrt näher kennen. Unter anderem sehen wir in Hollywood das berühmte Grauman's Chinese Theater, wo wir die Hand- und Fußabdrücke der Stars bewundern können. Fahrt nach Downtown mit Olvera Street, wo Los Angeles seinen Anfang nahm. Zwischen all den modernen Hochhäusern wirkt die Olvera Street etwas unwirklich. Weiter geht es in die vom Sunset Boulevard durchzogene Villenstadt Beverly Hills, wo zahlreiche Filmgrößen ihre luxuriösen Wohnsitze haben. Teil des Sunset Boulevard ist der „Sunset Strip", ein besonders abends belebtes Vergnügungs- und Unterhaltungsviertel. 2 Nächte. Ca. 440 km

14. Tag: Los Angeles, Tag zur freien Verfügung. Ausflug Universal Studios (fakultativ) Die Universal Studios vermitteln wohl den besten Einblick in die Welt des Films und zerstören vielleicht auch so manche Illusion. Eine ca. 45-minütige „Tramfahrt" (ein studioeigener langer Zug auf Rädern) zeigt uns die Ateliers berühmter Filmstars und die Kulissen bekannter Filme. Nach unserem Besuch fahren wir an einigen der berühmten Strände von Los Angeles vorbei, z. B. Santa Monica, Venice etc. (Aufpreis 89.- Euro)

15. Tag: Los Angeles - Deutschland Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

16. Tag: Ankunft in Deutschland.

Im Reisepreis enthalten:

  • Linienflug mit Lufthansa oder gleichwertig in der Economy Class von Frankfurt/M. nach Los Angeles und zurück
  • Flughafensteuern, Lande- und Sicherheitsgebühren (Stand: 7/ 2009)
  • Transfers inkl. Gepäckbeförderung
  • 14 Übernachtungen mit Frühstück in Mittelklasse Hotels Zimmer mit Bad/Dusche/WC
  • Rundreise lt. Reiseverlauf im komfortablen klimatisierten Reisebus
  • Besichtigungsprogramm lt. Reiseverlauf inkl. Eintrittsgelder
  • örtliche, deutschsprechende Reiseleitung
  • Informationsmaterial und Reiseführer
  • Insolvenzversicherung
  • Doppelzimmer pro Person ab 2550.- Euro Einzelzimmer ab 2995.- Euro

    Zusätzlich Buchbar:

    Las Vegas by Night  45.- Euro

    Tages Ausflug Universal Studios 89.- Euro

    Wichtige Hinweise:

    Die Rundreise kann auch ohne Flug gebucht werden!

    Kostenfreie Platzreservierung bis 28. Februar 2011

    Luftverkehrssteuer nicht im Preis enthalten!

    Die Preise können sich durch Kerosin Zuschläge noch ändern!

    Deutsche Staatsbürger benötigen den bordeauxroten, maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens für die

    Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein muss. Bitte beachten dass für andere Staatsangehörige andere

    Einreise- und Visabedingungen gelten können. Offiziell sind z. Zt. keine Impfungen vorgeschrieben

    An- bzw. Abreise: Der An- und Abreisetag gilt jeweils als Reisetag.

    Flugzeiten bzw. Flugpläne können unter Umständen kurzfristig geändert werden.

    Unsere Hotels

    Folgende Hotels sind geplant: Los Angeles: Hacienda Los Angeles Airport, 1 Nacht;  San Simeon: Silver Surf Motel, 1 Nacht; San Francisco: Holiday Inn Golden Gateway, 2 Nächte;  Fresno: Radison Hotel, 1 Nacht;

    Death Valley: Furnace Creek Ranch, 1 Nacht;  Springdale: BW Zion Park Inn, 1 Nacht; Kanab: Holiday Inn Express, 1 Nacht  Cameron: Trading Post, 1 Nacht  Williams: Holiday Inn, 1 Nacht;  Las Vegas: Gold Coast Hotel & Casino, 2 Nächte; Los Angeles: Hacienda Los Angeles Airport, 2 Nächte.  Hoteländerungen vorbehalten.

    Zeitunterschied

    Der westliche Teil der USA = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -9 Std. (Pacific Time). Während der europäischen

    Sommerzeit bleibt der Zeitunterschied unverändert.

    Abflughäfen: Mit Lufthansa (oder gleichwertig) ab/bis Frankfurt/M. Lufthansa-Anschlussflüge gegen Aufpreis nach Verfügbarkeit buchbar.

     

     

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    Indien (28.09.2010 - 11.10.2010)

    Indienreise 28. September bis 11. Oktober 2010

    Indien - Rajasthan und das Goldene Dreieck in zusammen Arbeit mit DER Erlebnisreisen. Indien - ein farbenprächtiger, facettenreicher und stets geheimnisvoller Schmelztiegel voller Mythen und Geschich­ten. Die Rundreise führt uns nach Rajasthan, das einstige Reich der Großmogulen und Rajputen sowie zum Taj Mahal, dem Denkmal einer unsterblichen Liebe. Die Gastfreundschaft Indiens vermittelt uns ein Gefühl des Besonderen - ein Erlebnis, das wir nicht versäumen sollten! 1. Tag: Deutschland - Delhi Linienflug vom gebuchten Flughafen via Wien nach Delhi. Ankunft nach Mitternacht. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel mit Zimmerbezug. 2 Nächte. 2. Tag: Delhi Stadtrundfahrt Am späten Vormittag Stadtrundfahrt durch Alt- und Neu-Delhi. Wir besichtigen das Rote Fort, unternehmen eine Rikschafahrt zur Moschee Jama Masjid, besuchen weiter das Qutab Minar, das Humayun Grabmal, das India Gate sowie das Parlamentsgebäude. (F) 3. Tag: Delhi - Kota Nach dem Frühstück Zugfahrt nach Kota. Ankunft am Nachmittag und Besichtigung der geschichtsträchtigen Stadt. Transfer zum Hotel Umed Bhawan Palace, dem Heritage Hotel der heutigen Nacht. 1 Nacht. (F) 4. Tag: Kota - Chittorgarh - Bijaipur 140 km Fahrt mit dem Bus nach Chittorgarh, eine der berühmtesten Festungen Rajasthans. Anschließend Weiterfahrt nach Bijaipur, wo wir unser Nachtquartier im Bijaipur Castle, einem Heritage Hotel, beziehen. Abends wird für uns im Fort ein Themendinner mit Tänzen organisiert. 1 Nacht. (F, A) 5. Tag: Bijaipur - Udaipur 140 km Nach dem Frühstück fahren wir nach Udaipur, das eingebettet zwischen Bergen liegt und noch heute die „Stadt der Paläste" genannt wird. Diese spiegeln sich im Pichola See wider, auf dem wir am Nachmittag eine Bootsfahrt unternehmen. Abhängig vom Wasserstand kann es einen alternativen Programmpunkt geben. 1 Nacht. (F) 6. Tag: Udaipur - Ranakpur - Deogarh 160 km Heute besichtigen wir auf einer Stadtrundfahrt die Wahrzeichen Udaipurs. Den Stadtpalast, ein Labyrinth aus Höfen, Galerien und Pavillons sowie den Jagdish Tempel, der Vishnu geweiht ist. Auf dem Weg nach Deogarh besu­chen wir in Ranakpur den wohl schönsten Jaina Tempel Rajasthans, mit 1.444 unterschiedlich verzierten Säulen. Nach Ankunft in Deogarh Bezug der Zimmer im eindrucksvoll gelegenen Deogarh Mahal, einem Heritage Hotel. 1 Nacht. (F) 7. Tag: Deogarh - Ravla Bhenswara 165 km Morgens Spaziergang durch das Dorf möglich. Anschließend Weiterfahrt in das Heritage Hotel Ravla Bhenswara. Doprt erleben wir das Abendessen mit einem Folkloreprogramm in der besonderen Atmosphäre des Palastes, bei dem wir die Möglichkeit haben uns mit traditionellen Saries und Turbanen zu kleiden. Den Abschluss eines unvergess­lichen Abends wird ein Feuerwerk bilden. 2 Nächte. (F, A) 8. Tag: Ravla Bhenswara Vormittags erhalten wir auf einer Jeep Safari einen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Landbevölkerung. Im nahe gelegenen Dorf besuchen wir eine Schule, einen Bauernhof und den lokalen Markt, auf dem die einhei­mischen Volksstämme ihre Waren handeln. Dort bestaunen wir die Bewohner in ihren Trachten und dem typischen alten Silberschmuck. Am Nachmittag Jeep Safari in die üppige Hügellandschaft zur Tierbeobachtung, mit etwas Glück können wir die hier lebenden Leoparde entdecken. (F) 9. Tag: Ravla Bhenswara - Jodhpur - Nimaj 230 km Nach dem Frühstück Fahrt nach Jodhpur. Die Stadtrundfahrt beginnt mit der Besichtigung der mächtigen Mehrangarh Festung, die eindrucksvoll auf einem Felsen in 130 m Höhe thront. In unmittelbarer Nähe besuchen wir das aus Marmor gestaltete Gedenkmonument Jaswant Thada. Weiterfahrt nach Nimaj in das Heritage Hotel Nimaj Palace. 1 Nacht. (F, A) 10. Tag: Nimaj - Pushkar - Jaipur 245km Am Vormittag Fahrt nach Pushkar einem wichtigen hinduistischen Wallfahrtsort. Der Brahma-Tempel gilt als einer der heiligsten Hindutempel, weil hier der einzige Ort auf Erden sein soll, wo sich Brahma manifestiert hat. Im Anschluss fahren wir in die heutige Hauptstadt Rajasthans, nach Jaipur. Sie wurde im Jahre 1728 gegrün­det und später mit einem farbigen Anstrich versehen, der sich bis heute an vielen Stellen erhalten hat. Daher wird Jaipur auch die „Rosafarbene Stadt" genannt. Dann spazieren wir auf eigene Faust durch die Altstadt und sehen das Leben in den Restaurants und Straßen. Abendessen im Hotel. 2 Nächte. (F) 11. Tag: Jaipur Nach einem zeitigen Frühstück besuchen wir das hoch auf einem Felsen gelegene Fort Amber, den ursprüng­lichen Herrschersitz der Maharadschas. Große Tore, weite Höfe, Säulenpavillons und der sehenswerte Spiegel­palast zeigen anschaulich die Macht der damaligen Herrscher. Der Rest des Tages gilt den weiteren Sehenswürdigkeiten Jaipurs, wie dem prächtigen Stadtpalast und dem Palast der Winde, mit seiner leuchtenden Fassade und den 953 Fenstern. (F) 12. Tag: Jaipur - Fatehpur Sikri - Agra 250 km Nach dem Frühstück verlassen wir nun Rajasthan und fahren vorbei an weiten Weizen- und Senffeldern in Rich­tung Agra. Unterwegs besuchen wir die verlassene Siegesstadt Fatehpur Sikri, die Mogulkaiser Akbar im 16. Jh. als neue Hauptstadt erbauen ließ. 1 Nacht. (F) 13. Tag: Agra - Delhi 205 km Nach einem zeitigen Frühstück besuchen wir das Wahrzeichen Indiens - das Taj Mahal. Nach dem Tod seiner geliebten Frau Mumtaz Mahal wurde es von Shah Jahan erbaut und berührt nach fast 400 Jahren noch immer in seiner Schönheit die Herzen der Besucher. Anschließend Besichtigung des imposanten Agra Forts und Abfahrt nach Delhi. Nach Ankunft erfolgt das Abendessen im Hotel. 2 Zimmer zum Frischmachen stehen bereit, bevor am späten Abend der Transfer zum Flughafen erfolgt. (F, A) 14. Tag: Delhi - Deutschland Nachtflug. Die Reise endet mit Ankunft am Vormittag in Deutschland. Unsere Hotels: Bei den Unterkünften handelt es sich bei 6 Nächten um sog. Heritage Hotels. Dies sind liebevoll umgebaute Forts und Paläste vergangener Jahrhunderte. Heute öffnen die adeligen Besitzer die Tore für Besucher. Die Übernach­tung in diesen außergewöhnlichen und sehr individuellen Hotels ist ein besonderes Erlebnis. Alle Zimmer besitzen Bad oder Dusche/WC und Klimaanlage, jedoch kann die weitere Zimmerausstattung aus baulichen Gründen voneinander abweichen. Die Hotels der anderen 6 Nächte (Hoteländerungen vorbehalten) Delhi: The Park Land Hotel (3-Sterne-Kategorie), 2 Nächte Udaipur: Paras Mahal Hotel (3-Sterne-Kategorie), 1 Nacht Jaipur: Hotel Mansigh Tower (3-Sterne-Kategorie), 2 Nächte Agra: Jaypee Palace Hotel (5-Sterne-Kategorie), 1 Nacht Zeitunterschied Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäische Zeit (MEZ) beträgt + 4,5 Stunden Abflughäfen: Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, München oder Stuttgart. Eingeschlossene Leistungen: Linienflug mit Austrian Airlines in der Economy Class von Deutschland via Wien nach Delhi und zurück * Flughafensteuern * Lande- und Sicherheitsgebühren * Transfers inkl. Gepäckbeförderung * 6 Nächte in Hotels der Mittelklasse bzw. gehobenen Mittelklasse sowie 6 Nächte in Heritage-Hotels * Mahlzeiten lt. Reiseverlauf: F = 12 x Frühstück, A = 4 x Abendessen * Rundreise lt. Reiseverlauf im klimatisierten Reisebus und Golden Temple Zug Delhi - Kota * Besichtigungsprogramm inkl. Eintrittsgelder * durchgehende örtliche, deutschsprechende Reiseleitung * Informationsmaterial, Reiseführer * Insolvenzversicherung Nicht eingeschlossen: Trinkgelder und Getränke * persönliche Ausgaben * Visabesorgung und -gebühren Schutzimpfungen: Offiziell sind z. Zt. keine Impfungen für Indien vorgeschrieben, einige sind jedoch empfehlenswert. Eine Überprüfung von Tetanus- und Polioschutz sowie eine Hepatitis- Prophylaxe wird empfohlen. Bitte informieren Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig bei Ihrem Arzt, dem Gesundheitsamt oder dem Tropeninstitut. Reisepapiere: Deutsche Staatsbürger benötigen einen Reisepass, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss sowie ein Touristenvisum. Beantragung des Visums vor Abreise über das Indische Konsulat bzw. über Indo-German Consultancy Services (IGCS) mit Visum-Antragsformular, 2 Lichtbildern und Originalpass. Reisepreis: Ab 1499.- pro Person im Doppelzimmer, ab 1899.- im Einzelzimmer. . Auf Anfrage kann die Rundreise auch ohne Flug Deutschland - Indien gebucht werden.

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    Thailand Reisebericht (02.02.2009 - 16.02.2009)

    Reisebericht Thailand 2009 von Gudrun Feyrer Montag, 02. Februar 2009 Am späten Vormittag treffen am Frankfurter Flughafen nach und nach die Teilnehmer/Innen unserer Reise ein. Wie sich herausstellt, sind wir eine kleine Gruppe von zunächst neun Personen. Dienstag, 03. Februar 2009 Nach über 10 Stunden Flug landen wir früh morgens etwas müde aber wohlbehalten in Bangkok. Dort werden wir bereits von unserem Reiseleiter „Bass" empfangen. Mit dem Bus geht es zunächst vom Bangkoker Flughafen zum Hotel. Zwei weitere Reiseteilnehmerinnen, die bereits 2 Tage vorher nach Bangkok geflogen waren, erwarten uns bereits. Der Vorschlag von Bass, das Programm vom nächsten Tag zu teilen, und bereits heute Nachmittag einen Teil davon zu absolvieren, stellt sich als sehr gut heraus. Nachdem sich jede/r am Vormittag von der langen Anreise etwas erholte, geht es um 14 Uhr los zur ersten Tempeltour: Der Königspalast oder Wat Phrakeo und anschließend zum Wat Po. Spätestens beim Durchschreiten des Eingangstors zum Komplex des „Grand oder Royal Palace" ist man in der anderen Kultur angekommen. Es folgen viele sehenswerte Gebäude und Wandgemälde; vorbei an mächtigen, dämonischen Wächterfiguren bis zum Tempel des Smaragdbuddha. Im goldenen Chedi wird ein Stück vom Brustbein Buddhas aufbewahrt. Anschließend fahren wir zum Tempel des ruhenden Buddhas, dem Wat Po. Bestes Postkartenmotiv: eine 45 m lange und 15 m hohe vergoldete Monumentalfigur eines liegenden Buddhas. Wir erfahren von Bass, dass auch heute noch im Wat Po der Sitz der weltbekannten Schule für die Kunst der Massage ist. Mittlerweile ist es doch spät geworden und wir sind auf dem Weg zurück zum Hotel. Nun lernen wir das tägliche Verkehrschaos in Bangkok kennen. Nach Einschätzung von Bass könnte es noch drei Stunden bis zur Ankunft im Hotel dauern. Kurzentschlossen verlassen nun alle den Bus, um auf eigene Faust weiter zukommen. Da die meisten tagsüber noch nichts gegessen haben, wählen wir ein Abendessen im Baiyoke Sky Tower II. Dies ist ein wunderbarer Tipp vom Bass, kann man doch während eines hervorragendes Buffets einen tollen Blick von hoch oben auf die nächtliche Bangkoker Skyline werfen. Mittwoch, 04. Februar 2009 Wie sich herausstellt, haben wir trotz der kleinen Reisegruppe von 11 Personen einen ganzen Bus für uns alleine zur Verfügung. Gleich am Morgen geht es auf eine Kokosplantage; hier erfahren wir, was alles aus einer Kokos gewonnen werden kann und wie z. B. so eine Art „Kokoszucker" hergestellt wird. Im angrenzenden Gebäude sehen wir - neben vielen Kaufartikeln - sehr viele und wunderschöne Orchideen. Nun geht es weiter zur Bootsfahrt zu den schwimmenden Märkten. Schön, auf dem ruhigen Wasser durch ein Labyrinth von schmalen Khlongs (Kanälen) vorbei an Häusern und auch Buddhas entlang zu schippern. Am Markt angekommen, kann man viele Souvenirs kaufen oder auch dem ganzen Markttreiben zusehen. Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Chao Phraya Express den Fluss entlang. Wir spazieren durch das „Chinatown" von Bangkok, das neben chinesische auch indische Einflüsse aufweist. Wiederum mit dem Chao Phraya Express überqueren wir den Fluss Richtung Westen und besichtigen - fast bei Sonnenuntergang - den Tempel Wat Arun (=Tempel der Morgenröte). Wenn man die vielen Treppen hoch steigt, hat man einen herrlichen Blick über Bangkok. Am späten Nachmittag ist dies durch die besonderen Lichtverhältnisse zu empfehlen. Einige lassen den Abend im Oriental Hotel auf der Terrasse mit wunderbarem Blick auf den Fluss ausklingen. Donnerstag, 05. Februar 2009 Heute fahren wir zur Ausgrabungsstätte nach Ayutthaya. Um 1350 von Ramathibodi I gegründet, war Ayutthaya von 1350-1767 die Hauptstadt des Königreichs Siam! Auf dem Weg dorthin werden wir von Bass mit dem grundsätzlichen Aufbau der Wats (=Tempel) aufgeklärt. Es empfiehlt sich, die Bedeutungen der Wats, Bots, Wihans und Chedis nachzulesen oder eben - wie wir - von einem Reiseleiter erklärt zu bekommen, denn dann können die vielen Tempel besser und einfacher besichtigt werden. Wir beginnen unsere Tempeltour mit dem „Wat Mahathat", dem Tempel der Großen Reliquie; weiter geht es zum „Wat Phra Si San Phet", dem Kernstück von Ayutthaya und dann zum „Wat Phra Mongkol Bophit". Die Fahrt geht weiter nach Lopburi. Vom eigentlich zu besichtigenden Wat Phra Prang Sam Yod wird kaum Notiz genommen. Wir sind hier im „Affen-Ort". Jährlich wird in Lopburi ein Festmahl für die Affen spendiert! Obwohl wir nicht an diesem besonderen Tag vor Ort sind, können wir keinen Schritt tun, ohne von vielen Affen ringsherum „begleitet" zu werden. Die Affen haben bei uns kein Glück; sie können keinen Hut, keine Sonnenbrille oder einen anderen losen Gegenstand von uns erhaschen! Nach dem Mittagessen geht die Busfahrt weiter nach Phitsanuloke. Unterwegs versorgt uns der Helfer des Busfahrers „Eh" mit kühlen Getränken. Freitag, 06. Februar 2009 450 km nördlich von Bangkok liegt Sukothai = „Dämmerung der Glückseligkeit", die Wiege Thailands. Die besonders imposante Ruinenstadt ist heute unser Ziel. Das ehemalige Königreich entstand im 13. Jahrhundert. Wir besichtigen den Sukothai Historical Park; es befinden sich 16 buddhistische Tempel, 4 Hindu-Schreine und zahlreiche Zierteiche, Festungswälle und Gräben darin. Die Darstellungen von Buddha in den Grund- bzw. Handhaltungen lernen wir täglich mit Bass und vergleichen diese dann bei den Ausgrabungen. Nach vorherrschender Meinung ist dies sehr schwierig - ohne Hinweise - selbst zu erkennen. Um die vielen Tempel nicht durcheinander zu bringen, bekommen wir von Bass Unterlagen, wann wir welchen Wat besichtigt haben und noch einige zusätzliche Infos. Auf unserer Weiterfahrt nach Lampang halten wir noch kurz an einer „heißen Quelle" an. Samstag, 07. Februar 2009 Am Vormittag steht der „Wat Phra That Lampang Luang" auf dem Programm. Die Haupttreppe, die hinauf zum Eingangsportal führt, ist von einer naga (Schlange) flankiert. Unterwegs halten wir an einer Ananas-Plantage. Auf dem Feld sehen wir, welche unterschiedlichen Fruchtstände es gibt, wie geerntet wird und wir erfahren, dass Thailand bereits zu den Hauptexportländern von Ananas gehört. Natürlich folgt eine ausgiebige Kostprobe der frischen Früchte. Noch ein kurzer Stopp in Phayao am Seeufer bevor wir uns dem „goldenen Dreieck" nähern. Auffallend ist, dass auch noch so weit entfernt von Bangkok immer wieder große Bilder des Königs mit seiner Ehefrau aufgestellt sind. Nun geht's zur Bootsfahrt auf dem Mekong Fluss, zunächst in nördliche Richtung nach Burma und dann nach Laos. In Laos gehen wir an Land - mit Ein- und Ausreisestempel im Reisepass! Wir können hier alles mögliche einkaufen; wer schnell ist, kann eine Postkarte von Laos nach Hause schreiben! Wir sehen einen wunderschönen Sonnenuntergang und fahren dann mit dem Boot wieder zurück nach Thailand. Heute ist die Gelegenheit, im Hotel eine echte „Thai-Massage" zu genießen, was fast alle aus der Gruppe wahrnehmen. Sonntag, 08. Februar 2009 Gut erholt starten wir in den heutigen Tag; wir fahren vorbei an Einheimischen, die ihre Reisfelder bearbeiten, nach Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands. Wir gehen bis zur Brücke am Sai-Fluss, der Grenze zu Burma. Unser nächstes Ziel sind die Bergdörfer bei Chiang Mai. Zum Glück haben wir mit Jim einen hervorragenden Busfahrer, so dass niemandem übel wird. Wir besuchen einige Bergstämme und besichtigen, wie diese Leute heute noch leben. An diesem Tag essen wir in einem kleinen thailändischen Haus zu Mittag. Die Frau bietet uns ein besonders leckeres Essen in einem sehr gepflegten Garten an. Diesen Geheimtipp kann man ohne Reiseführer unmöglich finden. Auf der Fahrt nach Chiang Mai legen wir noch eine kurze Pause an einer „heißen Quelle" ein; interessanterweise wurden hier bereits Hotels im „Wat-Stil" errichtet. In einem feinen Schmuckgeschäft, in dem wir genau besichtigen, wie die Schmuckstücke gefertigt werden, können wir Gold- und Silberschmuck einkaufen. Montag, 09. Februar 2009 Heute ist ein besonderer Tag; Bass hat Geburtstag. Früh morgens beim Frühstück überreichen wir ihm eine extra bestellte Schokoladentorte. Laut seinen Angaben, hat er noch nie Kerzen zum Geburtstag ausgeblasen!? In Thailand ist es üblich, am eigenen Geburtstag Buddha zu ehren bzw. ihm Gaben zu reichen. Alle sind wir schon gespannt, was das anstehende Elefantenreiten bringen wird. Zu zweit auf dem Elefanten geht es über Stock und Stein durch Flüsse usw. Zwischendurch sind immer wieder Haltestationen, wo man Zuckerrohr und Bananen für die Elefanten kaufen kann. Einige Elefanten können sich nur mühsam von den Haltestationen/Leckereien wieder entfernen. Wir haben alle großen Spaß. Im Elefantencamp kann man an die Dickhäutern noch näher rankommen; wir sehen, wie die Elefanten im Fluss baden; im Showprogramm werden uns Elefanten vorgeführt, die Fußball spielen, ja sogar richtige Bilder auf Leinwand malen. Mit einer Kutsche, die von Zebu-Rindern gezogen wird, geht's zur Anlegestelle für die Flossfahrt. Mit dem Floss fahren wir ein gutes Stück am Fluss zurück zum Ausgangspunkt. Einige lassen es sich nicht nehmen, das Floss für kurze Zeit selbst zu steuern! Die Idee, eine Schlangenfarm zu besuchen, wird sofort umgesetzt und einige kommen den Schlangen in der Vorführung näher als zunächst gedacht. Zum Abschluss des Tages besuchen wir noch den Queen Sirikit Botanic Garden. Dienstag, 10. Februar 2009 Nach einem Tag Pause von den Tempeln müssen wir heute unbedingt den „Wat Phra That Doi Suthep" besichtigen. Der Tempel befindet sich am Bergmassiv und nach 304 Stufen erreicht man den Eingang. Als Alternative kann die Seilbahn genommen werden. Der zweite (und letzte) Tempel ist „Wiang Kum Kam". Nun folgen Besichtigungen von einheimischem Handwerk: Manufaktur für Schirme; erstaunlich, alles ist davon Handarbeit! In der Seidenmanufaktur konnte zum Haustarif beste Ware erstanden werden. Schnitzerei; hier sehen wir sehr schöne Werke! Zum Abendprogramm sehen wir nach dem thailändischen Essen einen „Thai-Tanz"; Bass informierte uns vorab über die verschiedenen Tanzschritte. Fast um Mitternacht bittet uns Bass außerhalb des Restaurants an den Fluss. Er hat eigens für uns etwas vorbereitet. Bass zündet ein brennbares Material innerhalb einer Art Ballon aus dünnem Papier an, und bittet immer vier Personen, die Enden festzuhalten. Wir sollen alle gleichzeitig loslassen und uns etwas wünschen. Lange Zeit verfolgen wir die Ballons auf dem Weg in den Himmel. Das soll uns Glück bringen! Mittwoch, 11. Februar 2009 Der Inlandsflug Chiang Mai nach Bangkok steht an. Am Nachmittag hat jeder in Bangkok noch unterschiedliches vor. Möglichkeiten gibt es ja genug. Einige spazieren durch die vielen Parkanlagen, stöbern durch das Siam Center oder besichtigen die Unterwasserwelt im Siam Center. Das letzte gemeinsame Abendessen lässt sich niemand entgehen; das versteckte aber schöne Restaurant finden alle. Donnerstag, 12. Februar 2009 Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen; 5 Teilnehmer/Innen unserer kleinen Reisegruppe werden zum Flughafen Bangkok gefahren und treten den über 11stündigen Heimflug nach FFM an. Zu dritt haben wir die Badeverlängerung in Hua Hin gebucht, während Klaus einen „alten Bekannten" im Süden Thailands besucht, der sich dort eine neue Heimat geschaffen hat. Zwei Frauen unserer Reisegruppe wählen zum Badeurlaub Ko Samui. Nach weiteren vier Tagen geht auch für die in Thailand Verbliebenen der Urlaub zu Ende. In Erinnerung bleibt ein super interessanter und schöner Urlaub! Wir sind gespannt, wohin die nächste Reise führt!?!

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    Mexico 2007 (13.02.2007 - 25.02.2007)

    Das Erbe der Mayas Mexiko, Belize, Guatemala von UTE EYHOLZER KLM-Rundreise 13. 02.2007 bis 25. 02. 2007 Dienstag, 13. 02. 2007 36 Teilnehmer (unterschiedlichen Alters und Größe) treffen sich in den Morgenstunden am Terminal im Flughafen Frankfurt. Glücklicherweise leben wir im Computerzeitalter, das Erstellen eines Ersatzflugscheins bringt also keine allzu großen Probleme mehr. Der Abflug erfolgte erst mit Ÿ Stunde Verspätung wegen angespannter Verkehrssituation. Dann ging es endlich los auf die Reise nach Mexiko. In Cancun angekommen empfing uns der Reiseleiter Ron (Niederländer) mit dem Bus. Wir fuhren entlang der Hotelinsel, Ron erzählte uns einiges über Cancun, unter anderem auch über die Ausmaße der Zerstörung durch den Orkan Wilma 2005. Die Gebäude in Cancun sind maximal 35 Jahre alt, früher war hier nur Urwald, heute jedoch leben hier fast eine Mio Menschen. Mit neuen Eindrücken bewegen wir uns dann Richtung Hotel. Mittwoch, 14. 02. 2007 Nach dem landestypischen Frühstück und Einladen der Koffer stiegen wir dann in unseren Bus. Nach geregelter Sitzordnung begann die Abfahrt um 8.20 Uhr. Nicht lange denn uns wurde per Handy mitgeteilt, dass sich falscher Koffer in unserem Bus befand. Nach dessen Rückgabe ging es dann weiter. Unterwegs nach dem 120 km entfernten Tulum stieß der zweite Reiseleiter Max (Schweizer) zu uns und wir fuhren parallel der Riviera Maja. Während der Busfahrt wurden die Reiseleiter mit deutschen Ausdrücken vertraut gemacht, das Wort ?PiPa? sollten sie sich einprägen. Die Besichtigung der archäologischen Ausgrabungsstätte Tulum war durch die für uns doch ungewöhnliche Hitze beschwerlich aber sehr interessant. Uns wurde sehr schnell klar, dass es ohne Trinken (laut Reiseleiter ca. 3 l pro Tag) hier nicht auszuhalten ist. Nach der Besichtigung ging es per Bus weiter Richtung Chetumal. Mittags kurze Rast, teilweise wurde Kleinigkeit gegessen, Quakamole, und vor allem echte Limonade getrunken. In Chetumal angekommen Besichtigung des Maja Museums. Gemeinsames Nachtessen gab es in Hotel. Donnerstag, 15. 02. 2007 Heute fuhren wir in Richtung Belize. Nach dem Ausladen des gesamten Gepäcks überquerten wir die Grenze, dies erfolgte mit Koffer und Handgepäck zu Fuß, andere Länder andere Sitten. Nachdem hinter der Grenze wieder alles Gepäck eingeladen wurde ging es weiter. Wir erfuhren, dass Zuckerrohr wichtigster Anbau hier in der Region ist, 250.000 Einwohner leben in ganz Belize. Als sich auf der Landstraße ein LKW querlegte war die Straße in beiden Richtungen blockiert. Dadurch erlebten wir auch mal, dass man hier viel Geduld braucht. Nach ca. einer Stunde ging es dann weiter. Rast machten wir bei einem kleinen Markt, die Delikatesse hier waren Bananen frittiert mit Chilli. Dann Bootfahrt durch den dichten Dschungel zu den Ruinen von Lamanai, gestärkt durch ein echt kreolisches Mittagessen. Nach der Besteigung der Ruinen zurück per Boot, ein echtes Erlebnis. In einem Boot wurde der Fahrer angefeuert mit dem Erfolg, dass ca. 5 min. vor Anlegen der Sprit ausging und durch ein Ersatzboot Sprit nachgeliefert werden musste. Abends im Hotel in Belize City angekommen gingen einige noch zum Essen ins Calypso, dort mussten wir erfahren, dass um 22.00 Uhr die Gastfreundschaft aufhört und die Lokale geschlossen werden. Freitag, 16. 02. 2007 Neueste Erkenntnis beim Frühstück, kalter Kaffee wird geliefert und durch die Kaffee-maschine erwärmt. Danach Stadtrundfahrt durch Belize City, nachdem auch abgeklärt wurde, dass es hier weder Pinguine noch Elefanten oder Eisbären gibt, ging es weiter nach der Hauptstadt von Belize, Belmopan ? die kleinste Hauptstadt der Welt -. Nachdem es während der Fahrt regnete schien dann bei Ankunft in San Jose Succotz die Sonne, weiter ging es per handbetriebener Fähre und Minibus zum Besuch der Mayastätte Xunantunich. In St. Ignaz dann Mittagessen, natürlich wie kann es anders sein: Hühnchen, Reis, Bananen und Kaffee. Gestärkt nun die nächste Grenzüberfahrt. Einreise nach Guatemala. Ein neuer Bus und neuer Fahrer Rigoberto erwartete uns nach der Grenze, da unser Bus nicht nach Guatemala einreisen durfte. Die Straßen hier waren wirklich Holperwege, kurz nach Beginn der Fahrt stellten wir fest, dass die Klimaanlage teils defekt war. Fahrt ging direkt zum Hotel, in welchem wir ? man staune - zwei Tage blieben. Samstag, 17. 02. 2007 Keine Koffer packen und vor Tür stellen, vollkommen neues Gefühl. Nach Frühstück machten wir uns per Bus auf zum Nationalpark von Tikal. 3 Pyramiden mit Aufstiegs-möglichkeiten. Wir waren 4 Stunden unterwegs, die faszinierende Tierwelt ließ die Zeit wie im Fluge vergehen. Kein Wunder, dass Tikal 1979 von der UNESCO zum Weltkultur- und naturerbe erklärt wurde. Nach gemeinsamem Mittagessen zurück zum Hotel. Dort gingen einige in den Pool, andere ?amüsierten? sich mit dem Affen, die einen wehrten den Angriff ab, ein anderer erlebte einen Affen, der aus dem Pool trank und rülpste. Sonntag, 18. 02. 2007 Nach dem Frühstück hieß es nun wieder Koffer einladen. Heute fuhren wir zum Fluss Usumacinta. Dass man nicht ohne Batterien fotografieren kann wurde auch geklärt, dann Pausenstop in Las Pipos. Dort fuhren einige mit landestypischen Taxis, andere probierten frische Kokosmilch. Auf dem Weg zur Migration wurde einem Teilnehmer übel, an der Grenze stellten wir dann auch noch ein Riesenloch im hinteren Reifen des Busses fest, Gott sei Dank hat der Bus ja mehrere Reifen! Nachdem dann auch der Letzte den Stempel und Ausreisezettel im Pass hatte fuhren wir weiter zum Fluss Usumacinta, von wo aus wir nach Mexiko zurückfuhren. Unsere Koffer wurden von Kindern den steinigen Abhang zum Fluss getragen und in die bereitgestellten Boote (Kanus) gepackt. Für einige eine peinliche Situation, allerdings unterstützen diese Kinder dadurch ihre Familien. Nachdem alle Passagiere in den Booten waren ging es los. Unser Boot kam nicht weit, dann blockierte der Motor, mitten auf dem Wasser. Toll, jetzt hieß es umladen in ein zweites Boot mitsamt Koffer und Magenkrankem. Also Erlebnisurlaub pur. Wir kamen an, das war das Wichtigste. Vom Schock erholt ging es weiter mit dem Bus zu dem ehemaligen kleinen Maya-Fürstentum Bonampak. Danach Weiterfahrt nach Palenque. Das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten. Auf Heimfahrt blieb Bus im Dunkeln auf Straße stehen ? vermutlich Elektronik -Keine 10 min. später stand Polizei mit Maschinengewehren da um uns zu beschützen. Nachdem der Fahrer auf diverse Teile der Elektronik klopfte sprang der Bus wieder an. In Palenque kamen wir um 20.15 Uhr an, dann noch gemeinsames Essen. Montag, 19. 02. 2007 Heute morgen durften wir wegen der späten Ankunft gestern ausschlafen (halbe Stunde länger) Abfahrt erst um 8.30 Uhr. Neuer Bus neues Glück. Fahrt zur Mayastätte Palenque, tief in den dichten Dschungel eingebettet. Am Nachmittag weiter in die Bergwelt des Bundes-staates Chiapas zum Wasserfall Misol-Ha, Durch den Dschungel, über Hängebrücke. Einfach faszinierend. Abends Nachtessen ? dorthin fuhren wir mit dem alten Bus, der zwischen-zeitlich repariert war. Dienstag, 20. 02. 2007 Abfahrt 8.00 Uhr Richtung Campeche. Der Film ?Frida? sollte uns die Fahrt verkürzen. Leider nach 20 min. vorne ohne Bild, hinten ohne Ton. Jetzt auch noch Fernseher geschrottet, was kommt als nächstes? In Playa Tortugas am Golf von Mexiko machten wir Mittagspause. Wissensfrage an Max: Warum ist das Meer schmutzig? Antwort: Weil die Toiletten direkt eingeleitet werden. Die Pelikane waren auch mal weiß, jetzt sind Sie schwarz. Nachmittags besichtigten wir dann die Altstadt von Campeche und erfuhren, dass 1999 die Stadt in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Mittwoch, 21. 02. 2007 Neuer Fahrer Carlos. Neuer Bus mit der Maßgabe, dass es der letzte sei. Fahrt nach Edzna (von Touristen wenig besucht). Auf Fahrt flog großer Vogel gegen Windschutzscheibe. Der bereits vorhandene Riss wurde noch größer, ob dieser Bus die letzten Tage überlebt? Besuch der Mayastätte Edzna. Als Mittagessen in Tuxmal konnten wir in Erdloch zubereitetes Huhn essen. Uns wurde auch genau erklärt, wie und vor allem wie lange das Fleisch in diesem Erdloch gegart wird. Gestärkt machten wir uns auf zu dem faszinierenden Höhlensystem von Loltun. Die Höhlenwanderung war sehr interessant. Vorsicht war geboten, die Steine waren sehr glitschig und stellenweise auch steil. Abends besuchten wir dann nach Ankunft in Hotel Mission Tuxmal und kurzer Zimmerbesichtigung die Lichter- und Ton Show in den Ruinen. Donnerstag, 22. 02. 2007 Mit neuer Kraft ging es auf Weg nach Archäologischen Stätte in Uxmal. Zuvor allerdings durften wir noch eine Maya Wohnung besuchen. Dort konnten wir erleben, wie die Mayas heute arbeiten und leben. Nach der Besichtigung der Pyramide in Uxmal Mittagspause. Danach Besichtigung Hacienda und Weiterfahrt zu Hotel in Merida mit freier Zeit bis Abend-essen. Einige gingen auf eigene Faust die Stadt besichtigen. Jens bekam Schuhe genäht und geklebt, Klaus wurde bei Friseur verwöhnt (Rasur und Schnitt). Auf Marktplatz wurden Hängematten verkauft, wir erhielten noch genaue Erklärung über diverse Stellungen in Hängematte. Abends dann gemeinsames Essen im Lokal: Rindfleisch, Reis und Bohnenmus. Freitag, 23. 02. 2007 Nach Frühstück Stadtbesichtigung Merida und Zeit zur freien Verfügung. Danach Weiterfahrt zur Mayastätte Chichen Itza. Leider waren Pyramiden alle nicht begehbar, zum Schutze der Touristen sagt man. Und das gerade jetzt wo alle pyramidentauglich sind. Auch der monumental angelegte Ballspielplatz war sehenswert, wenn man sich überlegt, wann er angelegt wurde. Danach Weiterfahrt zu Hotel nach Valladolid. Letztes gemeinsames Abendessen im Hotel, nachdem auch die auf dem Grund des Pools verschollene Zimmerkarte geborgen werden konnte. Nach dem Essen saßen noch einige zusammen und tranken diverse Cocktails. Nachdem allerdings ein Kellner nach dem anderen Feierabend machte wurde der Abend jäh beendet. Die Stimmung war geteilt, einige müssen am nächsten Morgen nach Hause fliegen, andere bleiben noch zur Badeverlängerung. Samstag, 24. 02. 2007 Stadtführung der Kolonialstadt Valladolid. Um 11.15 Uhr Fahrt zu Flughafen und Verabschiedung von Reiseleitern. In Flughafen wurden dann noch bei uns Abfliegenden verschiedene Koffer geöffnet und durchsucht, dann durften wir heimwärts fliegen. Nach einigen Turbulenzen kamen wir wohlbehalten in Frankfurt an. Schade, so ein Urlaub geht doch viel zu schnell vorbei. Wir werden uns sicherlich auf einer der nächsten Reisen wieder sehen. Allerdings werden wir wohl in nächster Zeit Hühnchen, Reis und Bohnenmus nicht vermissen.

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    Moskau- St. Petersburg (27.08.2005 - 06.09.2005)

    Reisebericht der Moskau-St. Petersburg-Reise v. 27.08. – 06.09.2005 Von Anke und Bjarne Lauritzen Nun liegt das Weihnachtsfest auch schon wieder hinter uns, und der KLM-Urlaub 2005 gehört schon etwas länger der Vergangenheit an. Wir flogen nicht alle ab Frankfurt/M. wie im Jahr zuvor zu unserer Afrika-Reise, sondern begannen die Reise in mehreren Gruppen von unterschiedlichen Städten/Flugplätzen unseres Landes mit umsteigen in Kopenhagen und Stockholm. Somit trafen wir -48 Personen- zu verschiedenen Zeiten in Moskau ein, wo bereits ein Bus und zwei Reiseleiterinnen auf uns warteten und sicher zum Hotel Kosmos (ca. 1.200 Betten) brachten. Der früher angekommene Trupp hatte den Vorteil , schon ein bisschen die Gegend am Hotel zu erkunden. Dabei entdeckten wir nicht nur den Park gegenüber mit der Allunions-Ausstellung und einer Metro-Station, sondern auch einen kleinen Supermarkt, in dem der erste russische Vodka gekauft und später im Hotel probiert wurde. Dann endlich beim Abendessen, trudelte auch die letzte Gruppe ein. Da wurden wir alle von Klaus Fay begrüßt und mit einem Namensschild am Bändsel versorgt, das wir uns dann jeden Tag als „Erkennungsmarke“ umhingen. Ab dem nächsten Tag stiegen wir dann jeden Morgen um 9 Uhr, gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstücksbuffett, in den vor dem Hotel wartenden Reisebus, begleitet von unseren zwei fachkundigen Reiseleiterinnen, die uns bis zum 04.09. ihre Stadt Moskau zeigten. So. 28.08.05 – 2. Tag: Busrundfahrt durch Moskau, wobei wir einen kleinen Überblick dieser riesigen Stadt bekamen. Wir stellten dabei eine große Veränderung zur zurückliegenden Zeit um 1978 herum fest. Damals gab es nur wenige Autos, und schon gar keine westlichen. Keine leuchtenden Reklameschilder, spärliche Beleuchtung auf den Straßen, Geschäfte nur mit sehr begrenzter Auswahl aus den Ostblockländern. Die Gebäude waren grau in grau, wie damals in der DDR. Moskau hat offiziell 11 Mill. (inoffiziell 14,5 Mill.) Einwohner und ist 890 km² groß und war von 1462-1712 und dann wieder von 1918 bis heute die Hauptstadt. In der Zwischenzeit war St. Petersburg die Hauptstadt von Russland. Es wurden uns folgende Sehenswürdigkeiten gezeigt: Die Christi-Erlöserkirche (neuerbaut u. eingeweiht 1995), eienen Souvernier-Shop mit reichhaltigem Angebot das Neujungfrauenkloster , das größte u. schönste der Moskauer Klöster, in das u.a. die Schwester Peters des Großen u. seine 1. Ehefrau verbannt wurden die Lomonossow-Universität auf den Sperlingshügeln, das Kreml-Gelände die Rüstkammer mit prunkvollen Gegenständen aus der Zarenzeit von unermesslichem Wert, der Kathedralenplatz mit den vielen wunderhübschen Kathedralen, wie z.B.: die Mariä-Himmelfahrtskirche, Mariä-Verkündigungskathedrale, Erzengel-Kathedrale etc., um nur einige zu nennen. Zarenglocke und Zarenkanone Zu den Kirchen erfuhren wir, dass die meisten in der kommunistischen Zeit geschlossen waren, oder gar abgerissen, oder für andere Zwecke genutzt wurden. Nur wenige Kirchen waren in jener Zeit „aktiv“, und wurden meist nur von älteren Menschen besucht. Abendprogramm: Moskauer Staatszirkus Mo. 29.08.05 – 3. Tag: Wir starteten einen Ganztagesausflug nach Sergiew-Posad (ehemals Sagorsk), dem bedeutendsten Wallfahrtsort der russischen Orthodoxen mit dem berühmten Dreifaltigkeitskloster.Ein sehr imposanter Komplex. Der Spätnachmittag war für die Moskauer Metro vorgesehen. Es ist die erste russische Untergrundbahn, gebaut in den 30iger Jahren von Stalin, ohne Hilfe aus dem Ausland. Prachtvoll u. imponierend durch die Mosaiken, Kronleuchter u. dem wertvollen Steinmaterial wie Marmor u. Granit. Besonders bemerkenswert an der Metro ist der stalinistischer Prunkstil, z.B. Bilder/Mosaiken in einem typischen Sozialist-Realismus, d.h., dass dabei das arbeitende Volk (vornehmlich die Industriearbeiter) im Vordergrund stehen .Diese Metro ist in ihrer Art einmalig und auffallend sauber, ganz besonders für westliche Augen. Die Metrofahrt war für uns ein aufregendes Erlebnis, weil wir uns beim Ein –u. Aussteigen sehr beeilen mussten, bedingt durch die kurz aufeinanderfolgenden Abfahrten und den vielen Millionen Fahrgästen pro Tag. Wir hatten zu Beginn ein bisschen Angst davor, dass wir uns verlieren könnten. Erschwerend kam unsere Unkenntnis zur kurillischen Schrift und der russischen Sprache hinzu. Abendprogramm: Wieder mit der Metro (inzwischen nicht mehr so ängstlich) zu einem Konzert in einem ehemaligen englischen Handelshaus in der Nähe vom Roten Platz. Dort hörten wir wunderschöne russische Volksmusik, gesungen u. gespielt von Frauen u. Männern, z.T. in russischen Trachten, wundervoll! Di. 30.08.05 – 4. Tag: Am Vormittag Besuch im KGB-Museum, Nachbargebäude vom „berühmt-berüchtigen“ Lubjankagefängniskomplex ,in dem sogenannte „Volksfeinde“ inhaftiert waren. Im KGB-Museum war überwiegend Spionagematerial ausgestellt, dazu Berichte u. Bilder über Westspione, die f.d. Sowjetunion tätig waren. In Anbetracht der politischen Hintergründe konnte man es auch als „Gruselkabinett“ bezeichnen. Der Nachmittag begann mit der Fahrt zum Roten Platz, wo wir u.a. die farbenprächtige Basilius-Kathedrale, gebaut von Iwan dem Schrecklichen, von außen bestaunen konnten. Es ist ein besonders schönes Bauwerk. Beim Betrachten dieses bizarren Gebäudes kamen wir uns vor wie in Tausend und einer Nacht .Auch befinden sich hier das Lenin Mausoleum sowie das bekannte Warenhaus Gum, das sich durch die besondere Architektur auszeichnet. Danach stand der Besuch der ehemaligen Zarenresidenz Kolomenskoje auf dem Programm. Heute befindet sich hier ein Freilichtmuseum. Der Nachmittag klang mit einem Bummel über die Geschäftsstraße Arbat aus, wo sich das eine oder andere Grüppchen bei einem Getränk stärkte .Da dies unser letzter Tag in Moskau war, nahmen wir unser Abendessen im Hotel Rossija (gegenüber dem Roten Platz) ein. Bevor wir danach die Stadtrundfahrt bei Nacht antraten, bummelten wir durch das Warenhaus Gum u. noch einmal bei Dunkelheit über den Roten Platz. Durch die angestrahlten Gebäude wirkte das ganze Panorama märchenhaft auf uns .Nach der wunderschönen Stadtrundfahrt bei Nacht begleiteten uns unsere zwei Reiseleiterinnen heil u. sicher, allerdings bei heftigem Regen, zum Moskauer Bahnhof u. zum Zug, der uns in der Nacht nach St. Petersburg brachte. Mi. 31.08.05 – 5. Tag: Ankunft um 8 Uhr in St. Peterburg bei Sonnenschein. Die Stadt hat 5 Mill. Einwohner u. ist 600 km² groß u. war von 1712-1918 Hauptstadt von Russland. hier wurden wir von zwei neuen Reiseleiterinnen in Empfang genommen , u. der schon paratstehende Bus brachte uns zunächst zu einem Frühsücksrestaurant. Gestärkt begannen wir dann eine Stadtrundfahrt, wobei wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernten, wie z.B.: den Newskij-Prospekt (kilomerterlange Hauptstr./Lebensader von St.P.) , die Admiralität, die Isaak-Kathedrale, die Peter-Paul Festung, das Kriegsschiff Aurora u. das Smolny Kloster. Nach dem Mittagessen in der Stadt wurden wir zu unserem Hotel Pribaltiskaja (direkt am Finnischen Meerbusen gelegen) gebracht. Dort konnten wir uns am Nachmittag ausruhen. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass dies unsere einzigste etwas längere Ruhepause unseres Aufenthalts in St. P. sein würde. Do. 01.09.05 – 6. Tag: Der heutige Tag begann mit dem Besuch des Kusnechni-Bauernmarktes. Dort gab es ein großes farbenprächtiges Angebot an Lebensmitteln u. Blumen, eben alles, was das Herz begehrt. Danach durften wir auf eigene Faust einen Teil des Newskij Prospekts in der Nähe des Zentrums entdecken. Unser Mittagessen wurde uns heute im Tschaikowsky Restaurant serviert. Hier ließen wir uns nicht nur das Mittagessen schmecken; denn die schönen Tschaikowsky-Gläser animierten einige von uns auch zum Trinken eines Vodkas. So hatten wir uns schon gut auf den uns bevorstehenden Wodka-Stop eingestimmt, der kurz darauf am Neva-Ufer stattfand, inmitten von neuvermählten jungen Hochzeitspaaren. Sie ließen sich von riesigen amerikanischen Limousinen chauffieren. Der Nachmittag war für die Besichtigung der Peter-Paul-Festung vorgesehen. Hier befindet sich die Grabesstätte der Zarenfamilie Romanow, beginnend mit Peter I./Peter der Große im Jahre 1725. Unterwegs sahen wir viele festlich gekleidete Schulkinder u. Studenten. Es war ihr 1. Schultag nach der Sommerpause, u. das wird in Russland gefeiert. Fr. 02.09.05 – 7. Tag: Einer der Höhepunkte unserer Reise wurde uns heute präsentiert, nämlich der legendäre Winterpalast mit der weltberühmten Eremitage, gegründet von Katharina der Großen. Hier kann man Werke der berühmtesten Kunstmaler der Welt bestaunen. Außerdem beherbergt die Eremitage unermesslich wertvolle Kunstschätze. Wir konnten mit unserer knappen Zeit leider nur einen Bruchteil des Ganzen besichtigen, aber das hat schon einen überwältigenden Eindruck bei uns hinterlassen. Und wenn man dann bedenkt, dass die Zeit eines ganzen Menschenlebens nicht ausreicht, die vollständige Sammlung zu besichtigen! Nie zuvor in unserem Leben haben wir solch ein palastartiges Museum gesehen. Am Nachmittag wurde uns der Meschnikow-Palast gezeigt. In Vergleich zu den anderen Palästen wirkte dieser eher klein. Meschnikow war der engste Freund von Peter dem Großen u. 1. Gouverneur von St. Petersburg. Der Tag fand einen musikalischen Abschluß mit einem Konzert mit geistlicher a-capella Musik im Alexander Newskij Kloster. Sa. 03.09.05 – 8. Tag: Schon früh am Morgen bestiegen wir unseren Bus, um zur 180 km entfernt liegenden Stadt Nowgorod zu fahren. Unterwegs war es lange Zeit sehr neblig. Die sogenannte „Autobahn“ war in einem sehr schlechten Zustand. So verwunderte es uns nicht, dass wir mit etlichen Verkehrsunfällen konfrontiert wurden. Die kleinen Häuser am Straßenrand hatten auch schon mal bessere Zeiten gesehen. Sie wirkten verfallen u. farblos. Wir merkten deutlich, dass wir die gutrenovierte Großstadt St. Petersburg verlassen hatten. In dieser Region scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Dieses Gefühl wurde uns auch in der Stadt Nowgorod bestätigt. Sie ist die älteste Stadt Russlands, u. wurde im Jahr 862 vom damals wohl bedeutendsten Wikingerführer Rjurik gegründet. In Nowgorod wurden uns folgende Sehenswürdigkeiten gezeigt: Das Juri-Kloster (Georg-Kloster), die Sophienkathedrale (älteste Kirche Russlands, gebaut 1050), das berühmteste Ikonenmuseum Russlands , einen Kreml in Miniaturausgabe (verglichen mit dem Moskauer Kreml) sowie das Freilichtmuseum für Holzarchitektur. Nach so einem anstrengenden Tag waren viele von uns so erschöpft, dass ihnen auf unserer Heimreise nach St. Petersburg im Bus die Augen zufielen. So. 04.09.05 – 9. Tag: Bei strahlendem Sonnenschein begannen wir den Tag mit einer Bootsfahrt auf der Neva sowie einigen Kanälen der Stadt St. Petersburg. Dabei wurden wir reichlich mit Vodka, Sekt u. Obst bewirtet. Nun konnten wir die Stadt einmal aus einer anderen Perspektive betrachten mit all` seinen schönen, riesigen, neurestaurierten Palästen u. Häusern, die von unseren Reiseleiterinnen ausführlich beschrieben wurden. Der Nachmittag bescherte uns ein weiteres brillantes Erlebnis, nämlich die prachtvolle Schlossanlage Peterhof mit den vielen prunkvollen Springbrunnen u. dem wunderschönen parkähnlichen Garten, alles angelegt im Rokoko-Stil. Peter der Große hat sich für den Bau dieser herrlichen Sommerresidenz , mit der Nähe am Finnischen Meerbusen u. nur 30 km von St. Petersburg entfernt, eine idyllische Lage ausgesucht. Auch Katharina die Große hat diese Sommerresidenz benutzt. Leider wurde der Peterhof während des 2. Weltkrieges erheblich zerstört, wurde aber wieder aufgebaut, so dass heute wieder alles in altem Glanz erstrahlt. Für einige von uns bildete die Ballettvorstellung „Schwanensee“ den krönenden Abschluß des Tages. Mo. 05.09.05 – 10. Tag: Am letzten Tag unseres Aufenthalts in St. Petersburg fuhren wir nach Puschkin u. besichtigten dort den Katharinenpalast mit dem weltberühmten Bernsteinzimmer. Welch` eine Pracht!! Sehr interessant u. informativ war der Besuch in den Bernsteinzimmerwerkstätten. Für den Nachmittag war der Besuch im Schloß Pawlowsk ( Residenz vom Zar Paul I) vorgesehen, gelegen in einem schönen Landschaftspark. Ein schöner Urlaub ging nun leider zu Ende, u. am Abend wurde in einem gemütlichen Restaurant außerhalb von St. Petersburg Abschied gefeiert. Es gab ein typisch russisches Abendessen mit Wein u. Vodka frei, dazu Musik. Es kam sehr schnell eine fröhlicher Stimmung auf. Wir waren alle traurig, als dann viel zu „früh“ zum Aufbruch gerufen wurde. Diejenigen jedoch, die immer noch nicht genug erlebt hatten u. noch voller Tatendrang steckten, haben noch eine Lichterfahrt durch St. Petersburg unternommen, hauptsächlich die „Jugend“. Di. 06.09.05 – 11. Tag: Heimreise! Nach dem Frühstück wurden wir zum Flughafen gebracht u. dort von unseren Reiseleiterinnen herzlich verabschiedet. Die gesamte Gruppe flog gemeinsam bis Kopenhagen. Hier mußten wir einander „Auf Wiedersehen“ sagen; denn von hier aus trennten sich die Wege für unsere letzte Etappe nach Deutschland. Wir waren uns alle einig, dass wir eine schöne gemeinsame Zeit miteinander verlebt haben. Wie schon erwähnt, war unsere Reise eine gelungene Tour. „Jung“ u. „alt“ (arbeitende Bevölkerung u. Rentner) verstanden sich prächtig. Auch Petrus meinte es recht gut mit uns; denn meistens schien sogar die Sonne. Unsere Hotels waren prima. Zum Frühstück u. zur Abendmahlzeit gab es in den Hotels reichhaltige Angebote am Buffett. Das Mittagessen wurde unterwegs in Restaurants serviert. Wir hatten jeweils zwei Reiseführerinnen in Moskau u. St. Petersburg u. eine in Nowgorod, die alle superkompetent waren. Wir wurden täglich mit so vielen Informationen bombardiert, dass wir kaum alles verarbeiten konnten, was uns erst Zuhause anhand der Fotos und Filme möglich wurde; denn oft summte u. brummte uns der Kopf am Abend. Zur Entspannung wurden dann ein, oder auch mehrere Vodka getrunken. Wir erfuhren alles über Geographie, Geschichte, Kunst, Kultur, Bevölkerung, Mentalität etc.. Viel hat sich in den letzten paar Jahren in diesen Metropolen verändert; denn jetzt hat die Staatskasse viel mehr Geld zur Verfügung , z.B.: für die Infrastruktur u. Renovierungen, bedingt durch den Rohstoffexport von Gas u. Öl. Allen, die an der Ausarbeitung dieser Reise mitgewirkt haben, gilt ein Dankeschön; denn es war für uns eine unvergessliche u. schöne Kulturreise, wenn auch sehr anstrengend!!! Anke und Bjarne Lauritzen Wedel / KLM Hamburg

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